Kirche aus der Netzwerkperspektive
Metapher – Methode – Vergemeinschaftungsform
Im Auftrag des Zentrums für Mission in der Region hrsg. von
Daniel Hörsch und Hans-Hermann Pompe
Kirche im Aufbruch | Band 25

Das Thema Netzwerk und Kirche hat Konjunktur. Sicher ist dies auch durch die Veröffentlichung
der fünften Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der EKD (V. KMU) bedingt. Das weite Feld der
Netzwerkforschung erweist sich als sehr disparat, kann aber für Theologie und Kirche wie ein
Katalysator wirken. Der Auftrag der Kirche, die Kommunikation des Evangeliums, findet v. a.
im Nahbereich statt, ohne auf diesen begrenzt zu sein, baut auf Beziehungen, Nähe, Austausch
und Zugänglichkeit. Viele Ergebnisse der Netzwerkforschung helfen Gemeinden, Gesamtkirche
und Theologie, die enormen gesellschaftlichen Umbrüche zu verstehen und die eigene Praxis zu
hinterfragen. Neue Formen der Kommunikation und beziehungsfähige Haltungen können helfen,
das Evangelium mit Neugierigen, Konfessionslosen, Distanzierten und Indifferenten zu teilen.
Mit Beiträgen von Christhard Ebert, Daniel Hörsch, Rainer Mainusch, Hans-Hermann Pompe, Felix Roleder,
Thomas Schlegel und Birgit Weyel.
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