Verantwortlich für das Projekt:
Juliane Kleemann, Christhard Ebert

Zeitraum:
März 2012 – Januar 2015


 

Die Region Stargard mit einer Kleinstadt (Burg Stargard) und mehreren Dörfern im Süden von Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) war Teil des von der EKD und dem SI im Jahr 2009 durchgeführten Prozesses Vitale Kirche. An diesem Prozess war der damalige Kirchenkreis Neustrelitz mit seinen 5 Propsteien in Gänze beteiligt.
Der Prozess führte in Teilen zum Erfolg. So hat die Region Stargard aus dem gemeinsam im Prozess gestalteten Gemeindebrief SCHWARM 10 für sich selbst einen Extrakt gezogen und den Gemeindebrief KREUZ und QUER weitergeführt.
Aber aus der 10er-Gruppe ist letztlich mit Blick auf die Pfarrbereiche nur eine 2er Gruppe übrig geblieben.
Das ZMiR wurde angefragt, das Projekt Vitale Kirche zu evaluieren, denn eine Evaluation war von den Projektinitiatoren (EKD und SI) nicht vorgesehen. In diesem Zusammenhang haben wir uns im Kirchenkreis vorgestellt und entstanden ist eine Zusammenarbeit mit der Region Stargard und der Region Neustrelitz.
Die Region Stargard wollte ihre regionale Kooperation stärken und qualifizieren und dabei auch die Gemeinden zusammenbringen. Das war in dem bis dahin laufenden Prozess zwar irgendwie begonnen, aber auch nicht zu einem qualifizierten Neuen geführt worden.

Wichtige Ergebnisse des Projektes:

  • die gemeinsame Satzung für den Kirchgemeindeverband wurde überarbeitet und dahingehend verändert, dass die rechtlich selbständigen Kirchengemeinden des Kirchgemeindeverbandes einen gemeinsamen Haushalt aufstellen, ausgenommen die jeweiligen Baukassen
  • Nach einer Begehung der Kirchengebäude mit den im Kirchenverband tätigen Kirchenmusiker (Ehren- und Nebenamt) und anderer Interessierter entstand eine Übersicht, welche musikalischen, literarischen und theatralischen Möglichkeiten die Kirchgebäude mit ihrer Raumatmosphäre, Akustik etc. bieten. Daraufhin wird ein gemeinsamer Kulturkalender erstellt.
  • Die Kompetenzen der Gremien wurden und werden neu geordnet. Ziel ist es, dass auf der Ebene des Verbandes die Angelegenheiten, die alle betreffen, besprochen werden und dazu die Kirchgemeinderäte nicht jeweils selbst beraten müssen.
  • Die Häufigkeit der Sitzungen soll sich zugunsten des Verbandes verschieben, Zielpunkt ist, dass es wenig bis keine Doppelungen in der Befassung mit Tagesordnungspunkten gibt und die Sitzungsdichte sich auf ein Normalmaß von einer Sitzung pro Monat insgesamt einpegelt, wahrscheinlich in einer Taktung von 8 zu 4, also 8 Kirchgemeinderat, 4 Verband.

Der Prozessverlauf als Download
Webseite des Kirchgemeindeverbandes

Adresse

Grabenstraße 6
Burg Stargard
17094
Germany
Tel.: 039603/20754