ZMiR-Jahrestagung 2018

Gemeinschaft der Glaubenden gestalten. Nähe und Distanz in neuen Sozialformen.

Montag, 26. November 2018 bis Mittwoch, 28. November 2018 im Augustinerkloster Erfurt.
In all den Umbrüchen von Gemeinden und Kirchen erweisen sich kleine Gruppen als erstaunlich anpassungsfähig: Menschen bauen Netzwerke, starten Kleingruppen, binden sich an Hauskreise, bewirken Veränderungen in Initiativgruppen, kommunizieren in digitalen communities.
Gelingt es, selbstbestimmte Nähe und Distanz in diesen Kirchengestalten auszutarieren, oder endet die Reichweite der Kirche irgendwo zwischen einengender Verwohnzimmerung und Mitgliedschaft ohne Teilnahme? Ist die im Gottesdienst gemeinsam bekannte Gemeinschaft der Glaubenden für die Kirche gesetzt – und wenn ja: Wann und wo, mit wem und mit wem nicht? Und natürlich: Wie viel und was an Gemeinschaft ist notwendig bzw. überflüssig?
Anhand alter und neuer Sozialformen wurde geprüft, wie die Grenzen und das Zukunftspotential von Gemeinschaft für eine missionarische, weltoffene und teilhabende Kirche besser bestimmt werden kann. Veranstaltet wurde die Tagung gemeinsam vom EKD-Zentrum für Mission in der Region und der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste.

Eindrücke von der Tagung

Forum 1: Digitale Gemeinschaften als Kirche
ZMIR-Erfurt-2018-Workshop-Kirche-Digital.pdf (33 Downloads)

Forum 5: Netzwerkperspektive und Kommunikation des Evangeliums
2018-11-27-PPP-Netzwerkperspektive-und-Kommunikation-des-Evangeliums_Jahrestagung-ZMiR.pdf (13 Downloads)

Reiseblog von Dr. Ulrike Bittner

https://ulrikebittner6.wixsite.com/3months/blog/den-gemeinden-helfen-gut-unterwegs-zu-sein

Vortrag Prof. Dr. Ralph Kunz, Zürich
Die Soziallehren der gemeinschaftsfähigen Kirche. Theologische Relecture eines soziologischen Klassikers.

 

Vortrag Prof. Dr. Christian Grethlein, Münster
Sozialformen der Nähe

 

Vortrag Hans-Hermann Pompe, Dortmund
Kleingruppen als Netzwerke für eine kommende Kirchengestalt.

 

Vortrag Dr. Ulrike Bittner, Liestal
Ortswechsel und Selbstverortung – wie junge entscheidungsgewohnte Menschen eine Gemeinde finden.